New Media Art

Peace & Freedom – Interaktive Medienkunst-Installation
Peace & Freedom ist eine interaktive Medienkunst-Installation in Form einer Säule. Besucherinnen und Besucher können durch eine einfache Handlung zwischen audiovisuellen Sequenzen wechseln, die Krieg und Frieden gegenü berstellen. Die Arbeit macht den Zusammenhang zwischen individueller Entscheidung, medialer Wahrnehmung und gesellschaftlicher Verantwortung unmittelbar erfahrbar.

Künstlerisches Anliegen
Die Installation untersucht politische Gegenwart jenseits didaktischer Vermittlung. Durch die aktive Beteiligung des Publikums wird Wahrnehmung selbst zur Handlung. Peace & Freedom thematisiert Verantwortung, Entscheidung und mediale Bilder in einer von Krisen und Konflikten geprä gten Gegenwart.

Interaktion & Form– freistehende Säule- aktive Beteiligung des Publikums- unmittelbarer Wechsel der Bilder- niedrige Nutzungsschwelle, hohe emotionale Wirkung

Parallelraum

Die Installation nutzt das Sichtfenster einer Tür als Schnittstelle zwischen realem Raum und bewegtem Bild. Hinter der scheinbar privaten Schwelle erscheinen wechselnde Szenen – vorbeiziehende Menschen oder die endlose Bewegung des Meeres – und erzeugen die Illusion eines Raumes direkt hinter der Tür. So entsteht ein Spiel mit Wahrnehmung, Nähe und der Frage, was wir als Wirklichkeit akzeptieren.

Die Installation kann während der regulären Öffnungszeiten in der Kreisgalerie Dahn besucht werden.

Containerfeld – digitale Verformung

Die Arbeit basiert auf einem fotografischen Panorama einer Containeranlage im Bereich der Warenlogistik. Ausgangspunkt ist ein realer Ort funktionaler Ordnung, geprägt von standardisierten Strukturen, Wiederholung und industrieller Zweckmäßigkeit.

Durch eine digitale Transformation wird dieses Panorama in einen permanenten Zustand der Verformung versetzt. Die klare Geometrie der Container beginnt sich zu krümmen, Perspektiven verschieben sich, Raum und Orientierung lösen sich auf. Aus einer dokumentarischen Aufnahme entsteht ein dynamisches Bildfeld, das sich kontinuierlich verändert.

Die Installation thematisiert die Wahrnehmung von Raum in einer globalisierten Infrastruktur. Zwischen Kontrolle und Instabilität entsteht ein visuelles Spannungsfeld, das den Blick auf scheinbar vertraute industrielle Landschaften neu öffnet.

360×180° Panorama – Raumklang als Erinnerung

Die Arbeit basiert auf einem vollständigen 360×180-Grad-Panorama, das nicht nur den visuellen Raum erfasst, sondern auch dessen akustische Atmosphäre. Das ursprünglich fotografische Panorama wurde zu einem Video weiterentwickelt und mit der vor Ort aufgenommenen Original-Geräuschkulisse kombiniert.

Durch die Verbindung von Bild und Ton entsteht ein immersiver Eindruck der Location: Der Raum wird nicht nur gesehen, sondern auch hörbar erfahrbar. Geräusche, Hall und Umgebungsgeräusche wirken dabei wie eine akustische Erweiterung des Bildes und vermitteln das Gefühl, sich selbst im Zentrum der Szene zu befinden.

Das Werk bewegt sich zwischen Dokumentation und Installation – ein eingefrorener Moment, der durch Klang wieder lebendig wird und die Wahrnehmung von Raum, Zeit und Präsenz neu verknüpft.